DCLUX
Arbeitsleuchten
von
WELLIO
Optimales
Licht für gutes Sehen
Licht ist Leben. Ohne Licht wäre die Erde
ein trister, kalter Ort. Über die Qualität des
Sonnenlichtes brauchen wir uns nicht zu sorgen, denn
schließlich schenkt uns die Sonne ihre lebensspendende
Strahlung seit Milliarden von Jahren in hoher Konstanz.
Bei Kunstlicht ist das anders - hier gibt es Lichtquellen,
die ähneln in ihrer Zusammensetzung dem Sonnenlicht, andere
hingegen weichen in vielen wichtigen Punkten von der
natürlichen Strahlungs-Qualität erheblich ab. Dazu gehören
beispielsweise alle Fluoreszenzlampen, die ihr Licht auf
der Basis der Quecksilberdampf-Entladung erzeugen (so
genannte Energiesparlampen), aber auch die so hoch gelobten
Leuchtdioden haben meist keine natürliche
Strahlungsverteilung.
Hinzu kommt, dass praktisch alle künstlichen Lichtquellen,
die am Netzstrom betrieben werden, also auch die meisten
Glühlampen, eine Lichtmodulation im Takt der doppelten
Netzfrequenz aufweisen. Leuchtdioden sind hier besonders
aggressiv, gerade wenn sie in der Helligkeit gedimmt werden
können.
Diese Lichtmodulation, also das Flackern in Frequenzen, die
unser Auge nicht mehr differenzieren kann, ist ein
unnötiger Stressfaktor, der zusätzlich zu allen anderen
Stressursachen ständig auf uns einwirkt, ohne dass wir uns
dessen bewusst werden.
Eine ethische und der höchstmöglichen Qualität
verpflichtete Lichttechnik muss ihre Produkte so gestalten,
dass auch diejenigen Störfaktoren eliminiert werden, die
nicht für jeden offensichtlich bzw. spürbar sind. So sollte
z.B. schon der geringste Verdacht, dass Lichtmodulation
bzw. elektromagnetische Störstrahlung negative Auswirkungen
auf einige (oder alle?) Menschen haben können, zur
Entwicklung von Lichtquellen führen, die diese potentiellen
Störfaktoren nicht aufweisen.
Dies ist bisher leider nicht der Fall. Schlimmer noch, die
Allgebrauchs-Glühlampe ist ins Visier der EU-Klimaschützer
geraten und soll in den nächsten Jahren vom Markt
verschwinden, obwohl ihr Licht eine einzigartige Qualität
aufweist, mit der keine so genannte Energiesparlampe oder
LED mithalten kann.
Anstatt abzuwarten, bis sich die Lichttechnik vielleicht
doch eines Besseren besinnt, haben wir mit der verfügbaren
Technik einige wesentliche Komponenten zu Fertigbausätzen
zusammengestellt, die der Forderung nach optimalem
Kunstlicht Rechnung tragen: einerseits hohe
Energieeffizienz, andererseits aber Verzicht auf
Quecksilber-Lichtquellen oder LED-Licht. Durch konsequenten
Einsatz von Glühlicht (dem einzigen wirklichen
Vollspektrum-Licht) mit IRC-Technik (Wärmerückgewinnung)
und die ausschließliche Verwendung von
Niedervolt-Gleichstrom erreichen wir Vermeidung von
Lichtmodulation und elektromagnetischer Störstrahlung bei
gleichzeitig hoher Lichtausbeute.

Die elektromagnetischen Eigenschaften verschiedener
Glühlampen-Arten unterscheiden sich je nach
Betriebsbedingungen erheblich. In dieser Tabelle werden die
Auswirkungen von Wechselstrombetrieb auf elektromagnetische
Abstrahlung und Lichtmodulation dargestellt. In Spalte 1
steht der Glühlampentyp, differenziert nach
Allgebrauchs-Glühlampe (AGL), Hochvolt-Halogenglühlampe
(HVHL) und Niedervolt-Halogenglühlampe (NVHL). Die zweite
Spalte gibt an, ob die verschiedenen Typen mit Wechselstrom
betrieben werden können, in der dritten Spalte ist zu
erkennen, ob ein Betrieb mit Gleichstrom mit derzeit
verfügbarer Technologie, z.B. einem geerdeten,
handelsüblichen Schaltnetzteil mit hohem Wirkungsgrad,
möglich ist. Die vierte Spalte gibt an, wie viel
elektromagnetische Wechselfelder beim Betrieb unter
Wechselstrom-Bedingungen entstehen, in der fünften Spalte
zeigt sich, dass nur bei Gleichstrom-Betrieb keine
Wechselfelder entwickelt werden, für die
Hochvolt-Wechselstrom-Lampen ist daher keine Angabe
gemacht. Die sechste Spalte gibt die Stärke der
Lichtmodulation an, die im Wechselstrom-Betrieb entsteht,
während aus der siebten Spalte ablesbar ist, dass im
Gleichstrom-Betrieb einer Niedervolt-Halogenlampe auch
keine Lichtmodulationen entstehen. Für die
Hochvolt-Wechselstrom-Lampen wird wiederum keine Angabe
gemacht, da ein Gleichstrombetrieb mit 230 Volt in der
Praxis nicht vorkommt und mit handelsüblichen Möglichkeiten
nicht realisiert werden kann.
Aus der Zusammenstellung ergibt sich, dass die biologisch
optimale Betriebsbedingung für Niedervolt-Halogenlampen die
Verwendung von Gleichstrom darstellt.




