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Lichttest-Koffer

für die ganzheitliche Prüfung von Leuchtmitteln, Beleuchtungssituationen und aktiven Displays/Bildschirmen.

Gutes Licht kann man messen - allerdings gehören physiologisch wichtige Parameter nicht zum Standard in der Lichttechnik. Seit etwa einhundert Jahren wacht die Internationale Beleuchtungskommission über die Definitionen, was gutes Licht ist, leider werden dabei nach unserer Ansicht wichtige Qualitätsmerkmale vernachlässigt. So interessiert den Lichttechniker weniger die genaue spektrale Zusammensetzung einer Lichtquelle oder der Grad der Lichtmodulation, sondern in erster Linie die Helligkeit, Energieeffizienz und die korrelierte Farbtemperatur.

Wenn man sich die Spektren, die von Leuchtmittelherstellern zur Verfügung gestellt werden, genau betrachtet, so kann man erkennen, dass die Balkendiagramme keineswegs die tatsächlichen Bedingungen wiedergeben, sondern mathematisch geschönt wurden. So werden Energiespitzen im Spektrum z.B. durch Integration über einen 10 nm-Bereich, weggerechnet, so dass sie in der Grafik nicht mehr in der Deutlichkeit in Erscheinung treten, wie sie tatsächlich vorhanden sind.

Schon seit vielen Jahren ist bekannt, dass Lichtmodulationen bzw. flackerndes Licht einen vermeidbaren Stressfaktor darstellen, der z. B. im Zusammenhang mit der Bürokrankheit diskutiert wird. Dies wird von den Herstellern konsequent ignoriert und bei den meisten Produkten nicht umgesetzt. Besonders "anfällig" für Lichtmodulationen sind neben den Entladungslampen auch LEDs, die heute meistens über Pulsbreitenmodulation gedimmt werden und dabei scharfe Flackersignale und elektromagnetische Störstrahlung erzeugen.

Die genannten Parameter, also genauer Spektralverlauf und Lichtmodulation, können mit dem bloßen Auge nicht zuverlässig festgestellt werden, daher braucht man geeignete Messmethoden, um diese teilweise verborgenen Qualitätsmerkmale dingfest zu machen. Dazu dienen die Module des Lichttest-Koffers.


Lieferumfang:
Taschenspektroskop, Luxmeter PRO mit Batterien, Handschlaufe, Ledertasche für Gürtelbefestigung und Kalibrier-Protokoll, VMA-Kristall, E.SmogScout lux professional, Verbindungskabel, hochempfindlicher Lichtsensor, freie Software für MAC und PC, die shareware
AUDIOTESTER, Gebrauchsanweisungen.

Preis: 449.- EUR

Details zum Inhalt des Lichttest-Koffers:

E.SmogScout lux
Der E.SmogScout lux hat verschiedene Funktionen, die im Zusammenhang mit der Beurteilung von Lichtinstallationen und elektrisch betriebenen Geräten wertvolle Hinweise liefern können:
1. Messung elektromagnetischer Strahlung (oft als Elektrosmog bezeichnet) über eingebauten Sensor
2. Messung der biologisch relevanten elektromagnetischen Aktivität über die Körperantenne
3. Messung der Lichtmodulation
Das Gerät ist als Stand-alone-Einheit konzipiert, kann aber auch über ein mitgeliefertes Verbindungskabel zusammen mit der Frequenzanalyse-Software genutzt werden. Eine Ausgangsbuchse für einen handelsüblichen 3,5 mm-Stereo-Kopfhörer ermöglicht äußerst empfindliche Messungen der elektromagnetischen und photonischen Umgebung.

Hochempfindlicher Lichtsensor
Dieser Sensor komplettiert die Messmöglichkeiten, die man bereits mit den E.SmogScout lux hat. Der Sensor wird wie ein Mikrofon an den Eingang einer Soundkarte (idealerweise eines Laptops) angeschlossen und ermöglicht mit der mitgelieferten Software exakte Messungen der Lichtmodulation. Dies ist besonders dann interessant, wenn der zu messende Frequenzbereich außerhalb des Arbeitsbereiches der elektronischen Verstärkerschaltung im E.SmogScout lux liegt, z.B. bei Messungen von Gleichstromlicht, das keine Frequenzmodulationen aufweist. Aber auch, wenn gezeigt werden soll, wie tief normales Licht in das Gewebe einzudringen vermag, kann der Lichtsensor wertvolle Dienste leisten, da er sehr empfindlich ist.

Frequenzanalyse-Software
Dem Koffer liegt eine CD-ROM mit Frequenzanalyse-Software für MAC und PC bei. Die Programme haben vielfältige Einstellungsmöglichkeiten und zeigen die gemessenen Signale in einer Oszilloskopansicht sowie in einer Darstellung der Frequenz-Zusammensetzung. Dadurch können nicht nur die Grundsignale, sondern auch die Oberschwingungen angezeigt werden. Die Programme eignen sich in Verbindung mit dem E.SmogScout lux und dem hochempfindlichen Lichtsensor. Die CD enthält auch die shareware AUDIOTESTER, die optimal mit unseren Sensoren harmoniert.

Luxmeter PRO, kalibriert
Wenn jedoch genaue Messungen durchgeführt werden sollen, ist ein kalibriertes Gerät erforderlich. Dem professionellen Gerät liegt daher ein Kalibrierprotokoll bei, wie es für Meßsysteme in qualitätsrelevanten Prozessen innerhalb eines nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifizierten Unternehmens gefordert wird. Der Messbereich dieses präzisen Messgerätes liegt bei 0 bis 99 999 lux, der Wert wird digital angezeigt. Das batteriebetriebene Gerät verfügt über eine abschaltbare automatische Abschaltung, Minimal- und Maximalwert-Speicherung sowie eine Hold-Funktion. Geliefert wird das Luxmeter PRO mit Batterien, Handschlaufe, Bedienungsanleitung, Kalibrierprotokoll und einer Ledertasche mit Gürtelbefestigung.

Spektralgitter
Der Koffer enthält 5 Spektralgitter im Diarähmchen, z.B. für Gruppendemonstrationen (schließlich will man das kostbare Spektroskop nicht jedem einfach so in die Hand geben...). Je punktförmiger und weiter entfernt eine Lichtquelle ist, desto besser ist ihr Spektrum zu erkennen. Eine einfache Lochblende aus schwarzem Fotokarton erleichtert die Analyse erheblich. Die Spektralgitter können auch einfach vor das Objektiv einer Kamera gehalten werden, um das Spektrum fotografisch festzuhalten. Dies funktioniert z.B. auch mit den meisten Handy-Kameras.

VMA-Kristall
Der spezielle Kristall zeigt durch einen Farbwechsel an, ob das umgebende Licht aus einer Quecksilberdampf-Entladungslampe stammt oder einen natürlichen Spektralverlauf zeigt. Im Sonnenlicht und im Licht von Glühlampen aller Art erscheint der Kristall amethystfarben. Im Licht von Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren und Flachbildschirm-Hintergrundbeleuchtungen auf Quecksilberbasis ändert sich die Kristallfarbe zu Grün. Der Kristall dient daher als einfacher Indikator zur Anzeige der Lichtqualität. In der Lichtplanung kann aufgrund bestehender Normen oftmals nicht ganz auf Entladungslampen auf Quecksilberbasis verzichtet werden. In einem solchen Fall ist dann eine Mischbeleuchtung anzustreben, die sich aus Glühlicht, Tageslicht und Quecksilberlicht zusammensetzen kann. Um hier entscheiden zu können, welche Lichtqualität in den ausgeleuchteten Zonen überwiegt, kann der VMA-Kristall wertvolle Dienste leisten.

Taschenspektroskop
Gute Taschenspektroskope sind schwer zu bekommen, dabei gehören sie eigentlich zur Grundausstattung eines Lichtberaters und Lichtplaners. Dieses Modell besticht durch seine einfache Handhabung bei geringer Größe, sehr guter Lichtstärke und vergleichsweise günstigem Preis. Durch Verwendung eines Beugungsgitters entsteht ein lineares Spektrum mit höherer Auflösung im Vergleich zu Prismenspektroskopen. Unser Spektroskop hat einen fest eingestellten Spalt, der sowohl gute Auflösung als auch hohe Lichtstärke miteinander vereint. Eine Frequenzskala, wie sie z.B. bei Spektroskopen für chemische Analysen eingeblendet werden, ist nicht vorhanden, aber für die Beurteilung von Lichtquellen auch nicht erforderlich, da die wichtigsten Spektrallinien bei Kunstlicht ohnehin meist vom Quecksilber stammen. Wir liefern das Spektroskop mit einer Reihe von zusätzlichen Informationen zu den Themen
Spektroskopie und Spektralanalyse auf einem Datenträger.